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Server 2012 Beziehen der DHCPv6-Adresse, hat jedoch eine statische Konfiguration

Dies ist sehr ähnlich zu dem Problem, das ich mit 2008R2 hatte (Win2k8R2, DHCPv6-Adresse erhalten, aber statische Konfiguration), aber diese Lösung funktioniert nicht mit 2012R2.

Die Box ist ein neuer 2012R2-Domänencontroller mit einer Teamschnittstelle zu unserem LAN (wo sich unsere Desktop-Clients und anderen Domänencontroller befinden). Der andere Domänencontroller verteilt DHCPv4 und DHCPv6. Der 2012R2-Controller hat nur die 1 Schnittstelle:

netsh interface ipv6>show int

Idx     Met         MTU          State                Name
---  ----------  ----------  ------------  ---------------------------
  1          50  4294967295  connected     Loopback Pseudo-Interface 1
 15           5        1500  connected     LAN

Routererkennung, Konfiguration verwalteter Adressen und andere zustandsbehaftete Konfigurationen sind auf dieser Schnittstelle deaktiviert:

netsh interface ipv6>show interface 15

Interface LAN Parameters
----------------------------------------------
IfLuid                             : ethernet_12
IfIndex                            : 15
State                              : connected
Metric                             : 5
Link MTU                           : 1500 bytes
Reachable Time                     : 38000 ms
Base Reachable Time                : 30000 ms
Retransmission Interval            : 1000 ms
DAD Transmits                      : 1
Site Prefix Length                 : 64
Site Id                            : 1
Forwarding                         : disabled
Advertising                        : disabled
Neighbor Discovery                 : enabled
Neighbor Unreachability Detection  : enabled
Router Discovery                   : disabled
Managed Address Configuration      : disabled
Other Stateful Configuration       : disabled
Weak Host Sends                    : disabled
Weak Host Receives                 : disabled
Use Automatic Metric               : enabled
Ignore Default Routes              : disabled
Advertised Router Lifetime         : 1800 seconds
Advertise Default Route            : disabled
Current Hop Limit                  : 0
Force ARPND Wake up patterns       : disabled
Directed MAC Wake up patterns      : disabled
ECN capability                     : application

Die Schnittstelle erhält jedoch weiterhin eine DHCP-Adresse, obwohl sie manuell mit einer statischen Adresse konfiguriert wurde:

netsh interface ipv6>show address 15

Address 2001:44b8:4126:c615::22 Parameters
---------------------------------------------------------
Interface Luid     : LAN
Scope Id           : 0.0
Valid Lifetime     : infinite
Preferred Lifetime : infinite
DAD State          : Preferred
Address Type       : Manual
Skip as Source     : false

Address 2001:44b8:4126:c615:dc62:63e4:77e3:a0ad Parameters
---------------------------------------------------------
Interface Luid     : LAN
Scope Id           : 0.0
Valid Lifetime     : 10d4h36m31s
Preferred Lifetime : 4d4h36m31s
DAD State          : Preferred
Address Type       : Dhcp
Skip as Source     : false

Address fe80::d903:344a:627b:2289%15 Parameters
---------------------------------------------------------
Interface Luid     : LAN
Scope Id           : 0.15
Valid Lifetime     : infinite
Preferred Lifetime : infinite
DAD State          : Preferred
Address Type       : Other
Skip as Source     : false

antworten

Leider handelt es sich hierbei um beabsichtigtes Verhalten, auch wenn es lächerlich erscheinen mag.

In ipv6 leitet der Router die IP-Einstellungen eines Clients über Routerankündigungen in ipv6 ein und leitet den Client (unter bestimmten Konfigurationen) an einen DHCP-Server, um weitere Informationen zu erhalten.

Im Gegensatz zu ipv4 kann bei ipv6 jede Schnittstelle mehrere ipv6-Adressen enthalten. Wenn Sie also eine statische IP-Adresse einrichten, wird die Schnittstelle nicht daran gehindert, auch eine von DHCP zugewiesene IP-Adresse zu erhalten.

Dieses Verhalten ist nicht intuitiv und unter Umständen sogar unerwünscht, aber es ist beabsichtigt und bleibt daher bis zu diesem Moment bestehen.


@ fukawi2: (Gäste können offenbar nicht auf Kommentare antworten) Dies sollte von den aktiven Flags in der Routerankündigung abhängen. Wenn Sie das A-Flag gesetzt haben, sollte der dhcp-Client automatisch eine autoconfig-ipv6-Adresse konfigurieren. Das M-Flag zwingt den Client, den DHCP-Server nach einer Adresse zu fragen. Das O-Flag zwingt den Client, seine DNS und andere Informationen vom DHCP-Server abzurufen. Die Flags können leicht koexistieren. Wenn also das A-Flag und das M-Flag aktiviert sind, sollte der Client 2 Adressen erhalten, eine von DHCP und eine von autoconfig. Das gleiche gilt, wenn das A-Flag aktiviert ist und Sie dem Client eine statische IP-Adresse hinzufügen.

Das Chaos ist, dass Sie dies nicht einfach rückgängig machen können. Wenn Sie den dhcp-Client deaktivieren, wird der DNS-Dienst deaktiviert, wenn er auf demselben Server ausgeführt wird (in einigen Fällen werden DNS-Aktualisierungen vom DHCP-Dienst verarbeitet). Wenn Sie das M-Flag in einer Domänenumgebung deaktivieren, werden die anderen Clients nicht mehr nach einem DHCP-Adresse ebenfalls.

Versuchen Sie, die Pakete per Funk zu markieren, und sehen Sie, welche Flags in den Router-Ankündigungen aktiv sind (und nein, deaktivieren Sie sie auch, wenn dies nicht der Fall ist). IPv6 ist ein Durcheinander, das gerade erst die reale Welt getroffen hat und einige Anpassungen erfordert, um darin zu überleben. Es ist wirklich eine globale Beta, und wir können debuggen :-)

Ich hatte das gleiche Problem, fand aber eine gute Lösung. Schauen Sie sich "edit/2" an: IPv6-Clientdienst